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TELEFUNKEN ELA M 251 / 251E
Da sie die wahrscheinlich die am besten klingenden, jemals hergestellten Mikrofone sind, gibt es heute nur noch ganz wenige Exemplare der Vintage-Modelle ELA M 250/251 (sowohl des Modells mit "E" als auch ohne "E"), und diese werden auf dem Vintage-Gebrauchtmarkt mit mehreren zehntausend Euro gehandelt. Die TELFEUNKEN Elektroakustik-Nachbauten dieser legendären Mikrofone enthalten all die Qualitäten ihrer berühmten Vorfahren und führen das Erbe Ihrer mehr als 40 Jahre alten Verwandten in Ehre fort. Das ELA M 251 ist auch als Stereo-Set erhältlich.
   
Als das wahrscheinlich am besten klingende, jemals hergestellte Mikrofon, wurde das TELEFUNKEN ELA M 250 / 251 im Original in zwei Versionen verkauft: Zum einen die "ELA M 250E / 251E"-Version mit einer 6072a-Röhre, sowie das "ELA M 250 / 251"-mit einer TELFUNKEN AC-701-Röhre. Die Mikrofone ohne den Anhang "E" wurden entsprechend den damaligen Rundfunknormen in Deutschland und Österreich gebaut. Während beide Versionen dieses Mikrofons heute einen legendären Status in der modernen Rekording-Industrie haben, war der Weg dorthin nicht selbstverständlich.

1947 baute die Neumann GmbH zunächst das Mikrofon U-47. Im Zeitraum von 1947 bis 1958 verwendetete die TEELFUNKEN GmbH ihr damals etabliertes globales Vertriebsnetzwerk für die von Neumann produzierten Produkte und verkaufte die Neumann-Produkte unter dem Namen TELEFUNKEN mit einem TELFUNKEN-Logo.

1958 entschied sich die Neumann GmbH dazu, den Vertriebs-Vertrag mit der TELEFUNKEN GmbH nicht zu verlängern, und TELEFUNKEN wendete sich daraufhin an die Firma AKG Akustik mit der Anfrage über die Möglichkeiten des Baus eine "U-47-artigen" Mikrofons für TELEFUNKEN, um dieses in das globale Vertriebsnetzwerk aufzunehmen.

Dieses "U-47-artige" Mikrofon wurde das ELA M 250. Wie das U-47 enthielt auch dieses neue Mikrofon einen Schalter zum Umschalten der Richtcharakteristik (von Niere auf Kugel) am Kopf des Mikrofons. Im Jahr 1958 brachte die Neumann GmbH ihr Mikrofon U-48 heraus, welches auch die Umschaltung der Richtcharakteristik von Niere auf Acht ermöglichte. Das TELEFUNKEN ELA M 251 war eine Art Mischung dieser beiden Mikrofone, denn es ermöglichte die Umschaltung zwischen 3 Richtcharakteristiken (Niere, Acht und Kugel).

Mit diesem Schalter am unteren Ende der Kapsel enden dann auch die Gemeinsamkeiten zwischen den Mikrofon-Serien Neumann GmbH U-47 / U-48 und dem ELA M 250 /251.

Das TELEFUNKEN ELA M 250 / 251 enthält eine CK-12 Kapsel, so wie diese auch im C-12-Mikrofon der AKG Acoutics verwendet wird. Der Verstärker entspricht ebenfalls dem im C-12 verwendeten Schaltkreis, welcher eine GE 6072-Röhre und einen Übertrager der Firma Haufe mit einem Vertärkungsverhältnis von 14:1 verwendet. Wie bereits erwähnt, wurde auch ein System mit einer TELEFUNKEN AC-701-Röhre gebaut, um den technischen Anforderungen der deutschen und österreichischen Rundfunknorm der damaligen Zeit zu entsprechen.

Während das C-12 eine Umschaltung der Richtcharakteristik mit einem externen Schaltgerät ermöglichte, welches an die Stromversorgung angeschlossen war, machte das ELA M 250 / 251 diesen System-Zusatz überflüssig und somit konnte der Verkabelungsaufwand als auch die Zusatzkosten für ein externes Anwahlgerät deutlich verringert werden.

Die Design-Ingenieure von AKG Acoustics entwarfen aber auch noch ein weiteres, sehr nützliches Feature, indem Sie die notwendige Zeit für eine "On-the-fly"-Reparatur des Mikrofons minimierten. Sowohl das C-12 als auch die U-47/48-Mikrofone erfordern gewisses technisches Fachwissen, eine ruhige Hand sowie einen Werkzeugsatz um an die "Innereien" des Mikrofons zu gelangen.

Für eine "On-the-fly"-Reparatur des ELA M 251E müssen Sie nur den Ring am unteren Ende des Mikrofon-Korpus sowie die dadurch gelösten Metallkorpus-Röhre entfernen. Dafür sind keine Werkzeuge notwendig. Nachdem die Metallkorpus-Röhre entfernt ist, können sowohl die Kapsel als auch der Verstärker innerhalb einer Minute ersetzt werden, und Sie können so kostbare Zeit sparen, wenn Sie unter Zeitdruck während einer Übertragung oder einer Orchesteraufnahme stehen.

Der Verstärker der ELA M 250/251 Serie ist in einem Kunststoff-Gehäuse untergebracht. Die Kapsel wird durch zwei Metallstreben gehalten, die im Gehäuse des Verstärker-Teils verankert sind. Mit der Implementierung dieses Systems konnte jede dieser kritischen Komponenten in Sekunden ausgetauscht werden und die Aufnahme-Sitzung fortgesetzt werden, während das defekte System-Element zur "Komponenten-Reparatur" geschickt werden konnte. Dieser Umstand war etwas, was die Sendeanstalten der damaligen Zeit sehr schätzten, dass Sie also ein Mikrofon extrem schnell umtauschen bzw. reparieren konnten, während im Aufnahmeraum kostenintensive Musiker saßen für die Live-Musik-Sendungen des Tages.

Leider zeigte sich, dass diese "On-the-fly"-Reparaturmöglichkeit für die TELEFUNKEN GmbH außerhalb der Orchester-Aufnahmewelt eher ein Verkaufshindernis waren, da die Plastikteile, die in diesen Mikrophonen eingesetzt wurden, hohe Zusatzkosten für die Konstruktion der Mikrofone verursachten.

Diese zusätzlichen Kosten machte die Mikrofone zu dieser Zeit deutlich teurer als die Produkte der Neumann GmbH und der AKG Acoustics GmbH, und somit wurden diese Systeme von den "freien" (also nicht öffentlich rechtlichen) Studios nicht so stark gekauft, wie sich das die TELEFUNKEN GmbH gewünscht hatte. Es wird angenommen dass weniger als 3700 Gesamtsysteme der Original-ELA M-Systeme in der Zeit von 1960 bis 1965 gebaut wurden, als die TELEFUNKEN GmbH 1965 die Verkäufe des Mikrofons einstellte.

Heute sind beonders gut erhaltene Exemplare des Vintage ELA M 250-Mikrofons (mit oder ohne "E) sehr selten bzw. intensiv gesucht und kosten mehrere Zehntausend Euro auf dem Vintage-Markt. Die TELEFUNKEN Elektroakustik-Nachbauten dieser legendären Mikrofone enthalten all die Qualitäten ihrer berühmten Vorfahren, und während sie teurer als die meisten modernen Mikrofone sind, führen sie das Erbe Ihrer mehr als 40 Jahre alten Verwandten in Ehre fort.

Heutzutage hat die TELEFUNKEN Elektroakustik dieses klassische System durch die Entwicklung der CK-13-Kapsel noch weiter vorangebracht. Während die CK-13 in jedem vorhandenen ELA M 250 / 251-System verwendet werden kann, wird diese auch im ELA M 251 T verwendet.

 

Mikrofone der TELEFUNKEN-Diamond-Serie können Sie im Online-Shop von Klemm Music Technology oder bei Ihrem Musikfachhändler erwerben. Wenn Sie einen Händlernachweis benötigen, nehmn Sie bitte über E-Mail (info@klemm-music.de) Kontakt mit uns auf oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Gerne senden wir Ihnen die Adresse eines Fachhändlers in Ihrer Nähe zu.

TELEFUNKEN Factory Service - TELEFUNKEN bietet einen Restaurations- und Reparatur-Service für alle TELEFUNKEN-Mikrofone an. Wir verkaufen keine internen Mikrofon-Komponenten oder Kapseln ohne in-House Factory Service. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, um die durchzuführenden Arbeiten für Ihr Mikrofon-System zu besprechen.

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