www.klemm-music.de: Komponente Menüleiste
  HomeProdukteBezugsquellenSupportNewsTermineInfosDownload-CenterOnline-ShopSpar-Alarm  
       
    SmartScore X2. Musitek. Klemm Music Technology: www.klemm-music.de
Übersicht Produkte Neuheiten Funktionen Downloads Bestellen Support
   
SmartScore-Blog
Beitrag vom 23.07.2013  |  Dr. Jörg Linnenbrügger  |  Zur Themenübersicht
Wenn sich Noten quer stellen.
Wie Sie Vorlagen im Querformat erkennen lassen können.

Heute wollen wir ein Thema ansprechen, das für den einen oder anderen Anwender schon einmal zu einem echten Problem geworden ist und in SmartScore sogar zu einem Abbruch der Erkennung von gescannten Notenseiten bzw. zu einem vollkommen unbrauchbaren Erkennungsergebnis geführt hat. Worum geht es bei diesem „Problem“, das in Wirklichkeit überhaupt keines ist?

Nicht alle Notenausgaben, welche die Verlagswelt bisher hervorgebracht hat, liegen im Hochformat vor. Zahlreiche Liederbücher, Instrumentalwerke, Songbooks oder Partituren kommen als Ausgaben im Querformat daher. Will man nun eine querformatige Notenausgabe über einen klassischen Scanner erfassen, so gilt es, die Notenseite auch quer in den Scanner einzulegen, denn „richtig herum“ passt die Seite nun einmal nicht auf das Gerät. Jetzt werden Sie sich vielleicht fragen, warum Sie sich mit dieser Selbstverständlichkeit auseinandersetzen sollten - aber lesen Sie ruhig weiter.


 
Abbildung 1: Eine Notenseite im Querformat muss um 90° gedreht gescannt werden

Was passiert nun, wenn Sie in SmartScore Notenseiten scannen, die um 90° gedreht auf dem Scanner aufliegen? Ganz einfach, die TIF-Datei, die aus diesem Scanvorgang entsteht, enthält als 1:1-Abbildung ebenfalls Noten, die auf der Seite stehen. Auch das bedarf eigentlich keiner Erklärung. Aber jetzt kommen wir zum Thema ...

Auch wenn das Programm SmartScore nichts anderes als eine emotionslos agierende Software ist, so besitzt sie im Moment der Erkennung wenigstens in einer Hinsicht menschliche Züge: SmartScore bevorzugt es, Noten zu „lesen“, die richtig herum „auf dem Notenpult“ stehen. Stellen Sie sich einmal vor, Sie spielten vom Blatt und hätten dabei den Kopf permanent zur Seite geneigt – eine wahrlich schmerzhafte Vorstellung. Und was würde SmartScore tun? Ganz einfach, es würde sich entweder schlichtweg weigern, die um 90° gedrehten Noten zu erkennen oder ein Ergebnis präsentieren, mit dem Sie absolut nichts anfangen könnten.

Zum Glück wurde in SmartScore auch daran gedacht. So wurde im programmeigenen Bildeditor eine Funktion eingerichtet, mit der Sie Notenseiten drehen und damit für die Erkennung aufbereiten können, die aufgrund Ihres Formats nur quer eingescannt werden konnten. Für SmartScore ist es nämlich unerheblich, welches Format und welche Größe die zu erkennenden TIF-Notenseiten aufweisen. Voraussetzung ist nur, dass die Noten „richtig herum“ stehen.
 

Um quer gescannte Notenseiten in SmartScore „erkennbar“ zu machen, gehen Sie wie folgt vor:

  • Wenn Sie die letzte Seite (quer) gescannt haben und den Scanvorgang beenden, erscheint folgende Auswahlliste, in der Sie bestimmen, was nun mit den gescannten Notenseite im nächsten Schritt passieren soll.
     
  • Klicken Sie auf die Taste Seiten im Bildeditor öffnen.
     
  • Sollten Sie sich gerade nicht in einem Scanvorgang befinden und bereits vorhandene TIF-Dateien bearbeiten wollen, können Sie den Bildeditor auch über das SmartScore-Startfenster (Menü Datei > Startfenster zeigen oder STRG + W (Win) bzw. CTRL + W (Mac)) und dort über dieTaste Bildeditor aufrufen. Laden Sie dann die zu bearbeitenden TIF-Dateien über das erscheinende Öffnen-Dialogfenster.

 
Abbildung 2: Auswahl nach der Beendigung des Scanvorgangs
Sobald die (quer) gescannten Notenseiten im SmartScore-Bildeditor angezeigt werden, klicken Sie einfach auf die Tasten Links drehen oder Rechts drehen in der oben angebrachten Bildsymbolleiste, um die aktuell angezeigte Notenseite in 90°-Schritten zu drehen. Sollten Sie die Bildsymbolleiste nicht auf Anhieb angezeigt sehen, so können Sie diese über den Menübefehl Ansicht > Bildsymbolleiste aufrufen.

 
Abbildung 3: Die Bildsymbolleiste des SmartScore-Bildeditors mit Funktionen zum Drehen von Seiten

Bitte beachten Sie, dass Sie bei mehrseitigen TIF-Dateien jede einzelne Seite drehen müssen. Zum Blättern von Seite zu Seite können Sie die entsprechenden Tasten in der Hauptsymbolleiste oben verwenden (grüne Pfeiltasten links/rechts). Vergessen Sie bitte auch nicht, die Bildbearbeitung zu speichern (Datei > Speichern). Wenn Sie auf diesem Wege alle ursprünglich quer gescannten Notenseiten wieder ins Lot gebracht haben, können Sie die Erkennung starten. SmartScore wird es Ihnen danken, da es nun die Noten wieder richtig herum lesen darf.
 

Zum Abschluss noch zwei Experten-Tipps:

  1. Wenn Sie Noten im PDF-Dateiformat erkennen lassen möchten, die im Querformat vorliegen, brechen Sie den Erkennungsvorgang unmittelbar nach der PDF-zu-TIF-Konvertierung in der Dialogbox Erkennung starten ab. Die aus der Konvertierung entstandene TIF-Datei wird von SmartScore im selben Ordner auf Ihrer Festplatte gespeichert, in welchem sich auch die Ursprungs-PDF befindet. Diese TIF-Datei können Sie dann wie oben beschrieben im Bildeditor von SmartScore öffnen, drehen, neu speichern und schließlich wieder der Erkennung zuführen.
     
  2. Wenn Noten quer gescannt werden müssen, kann es sein, dass SmartScore die automatische dpi-Ermittlung im Fenster Scannen(Vorschauscan) nicht korrekt ausführen kann. Es empfiehlt sich in solchen Fällen die Option Automatisch > Auflösung zu deaktivieren und manuell einen dpi-Wert von ca. 350 dpi mit Hilfe des Reglers im Fenster „Scannen“ einzustellen.
SmartScore X2. Musitek. Klemm Music Technology: www.klemm-music.de
SmartScore X2: Demos. Updates. Upgrades. Vollversionen.
Jetzt testen oder gleich bestellen!
Kostenfreie SmartScore-X2-Demoversionen, kostengünstige Updates und Upgrades und SmartScore X2 als Vollversion, Academic-Version oder für Finale-Anwender. Bitte wählen Sie:
SmartScore X2 - für Windows und Macintosh
Demoversionen (Win/Mac)» Updates» Upgrades» Vollversionen» Academic / Für Finale-Anwender»
SmartScore X2. Musitek. Klemm Music Technology: www.klemm-music.de
Systemanforderungen:
SmartScore X2 Windows:
•   System 10/8/7/Vista/XP/200x
•   Pentium 1 oder besser
•   1 GB Ram empfohlen
•   130 MB freier Festplattenspeicher
SmartScore X2 Macintosh:
•   System OS 10.5 bis 10.12
•   G3 oder besser, MultiCore für Universal
•   1 GB Ram empfohlen
•   120 MB freier Festplattenspeicher
Allgemein:
•   TWAIN- oder WIA-kompatibler Scanner für direktes Einscannen
•   möglichst kein Multifunktionsgerät (siehe Scanner-Empfehlung)
•   380 MB zusätzlicher Festplattenspeicherplatz für die Verwendung
  des ARIA-Players mit Garritan-Sounds (inklusive)
 
 
    Klemm Music Technology: Komponente: Finale Footer
  Klemm Music Technology (Deutschland)      
|  Technischer Support  |  Termine  |  News  |  Bezugsquellen  |  Über Klemm Music Technology  |  Download  |  Online-Shop  
  © 1998-2017 Klemm Music Technology. Alle Rechte vorbehalten.